Klassische Musik und mehr als MP3

Tipps und musikalische Empfehlungen

Wer schon einen Faible hat für Klassische Musik der will diese auch akustisch einwandfrei genießen. Neben der richtigen Aufnahme und der entsprechend hohen MP3 Qualität kommt es dann aber immer noch auf die Wiedergabe am eigenen Hifi-System an. Und da scheiden sich die Geister schnell, die einen setzen klassisch auf ein Stereosystem mit zwei hochwertigen Standlautsprechern, die anderen auf aufwändige 5.1 Lautsprecher.

Die 5.1 Lautsprecher stehen bei Musikliebhabern ein wenig in Verruf, weil sie ursprünglich (und auch heute noch) sehr fixiert sind/waren, auf die eindrucks- und vor allem effektvolle Musikwiedergabe von Kinofilmen, die die 5.1 Effekte von vorne herein zu nutzen wussten. Aber heute gibt es – beispielsweise von Teufel – auch 5.1 Lautsprecher Systeme, die in Tests auch bei der Wiedergabe klassischer Musik Höchstwerte erreichen. Gepaart mit einem guten 5.1 Verstärker kann man so sogar die Raumakustik verschiedener Konzertsäle weltweit nachempfinden; Yamaha hat beispielsweise die akustischen Besonderheiten der Münchner Philharmonie digitalisiert.

Mein Fazit: Heute sind gute 5.1 Lautsprecher die Tests gewinnen auch für Musikliebhaber geeignet. Weitere Infos und Quelle: www.51lautsprecher.de

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Da hat mich eben bei Facebook mal wieder eine Freundin darauf gebracht: Die Swingle Singers. Eine A Capella Band die wirklich einsame Spitze ist. Wer sich vom Können der Swingle Singers überzeugen will soll sich einfach mal das folgende anhören. Die Trompeten klingen wirklich wie Trompeten.

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Wer sich für klassische Musik in Form von MP3s interessiert (und deswegen hier gelandet ist) der stellt sich auch die Frage, wie man seine Musik in möglichst guter Qualität abspielen kann. Wenn schon das MP3 Format nicht immer 100% verlustfrei ist, dann sollte zumindest das Abspielgerät kein weiteres Nadelöhr darstellen. Au der Website www.mp3playertest.de kann man ein paar Empfehlungen bekommen, wie man einen guten MP3 Player findet.

Im Prinzip liegt man mit dem klassischen iPod immer noch ganz gut. Denn der klassische iPod (nicht der ipod Touch) ist bei der Wiedergabequalität immer noch sehr gut und bietet Platz für sehr umfangreiche Musiksammlungen. Wer also viel klassische Musik mit nehmen will sollte sich den mal genauer ansehen, 160GB muss man mit MP3s erstmal voll bekommen.

Aber es lohnt sich auch ein Blick in den Ratgeber, denn die Anforderungen sind ja auch unterschiedlich. Wer wenig Musik hat und dafür lieber auch mobil beim Laufen Musik hören will, der kann auch eher einen kleinen iPod nano nehmen oder so. Aber seht euch einfach mal auf der Website um. Viel Spaß beim Musikhören über einen neuen MP3 Player macht das gleich noch mehr Spaß.

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Wer an Weihnachten gerne Weihnachtsmusik hört und nicht unbedingt “Last Christmas” rauf und runter hören will, der kann auch ganz klassisch ein Weihnachtsoratorium hören. Der absolute KLassiker ist und bleibt natürlich:



Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist und bleibt wunderschön. Diese Aufnahme besticht durch gute Solisten und einen sehr guten Preis.

Die Solisten sind in der Tat ausgezeichnete Kräfte, Klaus Mertens zum Beispiel ist hier überzeugender als einen Fischer-Dieskau. Die Solisten sind also allesamt wirklich sehr gut, und verbreiten doch irgendwie nicht den Adventsglanz, der sich bei anderen Aufnahmen einstellt. Ein Punkt ist auffällig: das Tempo. Niemand will die behäbigen Tempi eines Karl Richter, aber das Weihnachtsoratorium im Eiltempo wirkt manchmal etwas zu gehetzt. Aber noch (!) im Rahmen, mir persönlich ist das lieber als langgezogene und langatmige Interpretationen.

Und als Weihnachtsgeschenk sicher eine nette Sache. Wer übrigens noch auf der Suche ist nach Weihnachtsgeschenken kann ja mal einen Blick hier hin werfen, da findet man ganz gute Ideen, und vielleicht ließe sich so ein digitaler Bilderrahmen nicht nur mit persönlichen Fotos bestücken, sondern auch gleich mit der passenden Hintergrundmusik?

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Viele Fragen sich, welche Musik man wann bei der eigenen Hochzeitsfeier spielen oder hören möchte. Ich bin da eindeutig ein Freund von klassichen und barocken Stücken und bitte keine Céline Dion in der Kirche. Nichts gegen Frau Dion, aber da gehört – für meinen persönlichen Geschmack – einfach eher ein Bach oder Beethoven hin.

Hier findet man ganz gute Tipps zur Hochzeitsmusik. Und die Stücke die gefallen einfach mal in Youtube ansehen/anhören. Aber natürlich hängt auch vieles erstmal von den Rahmenbedingungen ab. Habe ich einen Chor? Einen Organisten? Vielleicht sogar ein Orchester oder zumindest Solisten?

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Seit ein paar Tagen kann man bei den erstklassigen Münchner Philharmonikern das Abo für die Konzertsaison 2010/2011 bestellen. Mit einem Abonnement hat man den Vorteil, dass man sich nur einmal einen (guten) Sitzplatz aussuchen muss und diesen dann für die ganze Konzertsaison behalten darf. Außerdem spart man im Vergleich zum einzelnen Konzert der Münchner Philharmoniker bei jedem Konzert im Münchner Gasteig 20%. Wer dazu noch einzelne Konzerte buchen möchte erhält je Abo Konzert einen weiteren Gutschein über 20%.


Und wer Angst hat, dass man sich mit so einem Konzert-Abo zu sehr einschränkt der kann ohne Probleme zwei der Konzerttermine einfach über das Abo Büro tauschen oder man kann auch einfach auf der eigenen Online-Tauschbörse der Münchner Philharmoniker Karten anbieten und tauschen, oder man schickt Freunde und Verwandte ins Konzert, die Karten sind übertragbar. Und wie bei den Münchner Philharmonikern üblich ist – als “Orchester der Stadt” – der Fahrpreis für den MVV in den Karten bereits enthalten.

Nach Ablauf einer Konzertsaison kann man das Abo entweder kündigen, einfach mit den gleichen Sitzplätzen weiterlaufen lassen oder man kann exklusiv vor dem offiziellen Verkauf in eine andere Kategorie, auf andere Sitzplätze oder eine ganz andere Abo-Reihe wechseln.

Ein kurzer Überblick über besondere Konzerte dieser Reihe

A: Ehrendirigent Zubin Mehta leitet die Konzerte zur Saisoneröffnung am 22.09.2010 mit Werken von Anton Webern, Max Bruch und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Die Aboreihe H5 ist die teuerste und auch eine der begehrtesten, weil nur 5 Konzerte im Abo sind, dafür aber alle 5 Konzerte der Münchner Philharmoniker von Christian Thielemann persönlich geleitet werden. Außerdem ist hier das Programm auch sehr gefällig mit Werken von Gustav Mahler, Johannes Brahms, Rober Schumann und Richard Strauss.

Klar, es ist ja auch Mahler-Jahr in dieser Saison.

Aber auch Das Abo k5 ist sehr spannend mit Schuberts Siebter und Mahlers Zehnter. Darüber hinaus wird auch Brahms gespielt, Schostakowitsch und Sergej Rachmaninow.

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Ein nicht ganz eindeutig belegtes, aber oft genutztes Zitat von Edvard Grieg lautet:

„Meine Musik wird zweifellos in hundert Jahren in Vergessenheit geraten sein; und doch meine ich, ich habe meine Zeit nicht für eine Musik verschwendet, die Millionen von Menschen in allen aufgeklärten Ländern erfreut hat. [...] Ich erhebe keinen Anspruch zur Klasse eines Bach, Mozart und Beethoven zu gehören. Ihre Werke sind ewig, während ich für meine Zeit und Generation schrieb.“

Griegs größte Bedeutung liegt in der Klavier- und Kammermusik. Seine fast lyrischen Stücke sind in der Hausmusik noch heute weit verbreitet. Von seinen Orchesterwerken sind vor allem die beiden Peer-Gynt-Suiten bis heute sehr beliebt und bekannt.

Die Besonderheiten der Norwegischen Landschaft hat Edvard Grieg in seinen Peer-Gynt-Sonaten vertont. Helle Sommernächte und Polarlichter im Winter. Aber auch die Bergmassive mit ihren Gletschern, bunte Fjorde, Urwälder und Sandstrände ohne Ende. All das hat Edvard Grieg inspiriert und er sagte selbst “Norwegische Natur, norwegisches Volksleben, norwegische Geschichte und norwegische Volkspoesie in Tönen zu malen, steht für mich als eine Aufgabe, in der ich glaube, etwas leisten zu können.”

Ibsen und Grieg hatten sich 1866 in Rom kennengelernt. Ibsen arbeitete damals an dem dramatischen Gedicht “Peer Gynt” nach der Vorlage norwegischer Märchen von Peter Christen Asbjørnsen. Nachdem das Gedicht bereits erfolgreich verbreitet wurde plante Ibsen ein Theaterstück daraus zu erstellen und beauftragte Edvard Grieg mit der Komposition der dazu passenden Musik.

Suite No. 1:

  • Morgenstimmung (Allegretto pastorale)
  • Åses Tod (Andante doloroso)
  • Anitras Tanz (Tempo di Mazurka)
  • In der Halle des Bergkönigs (Alla marcia e molto marcato)

Suite No. 2:

  • Der Brautraub – Ingrids Klage (Allegro furioso-Andante doloroso)
  • Arabischer Tanz (Allegretto vivace)
  • Solvejgs Wiegenlied (Lento)
  • Peer Gynts Heimkehr (Allegro agitato)
  • Solvejgs Lied (Andante-Allegretto tranquillamente)

Die Morgenstimmung, der erste Satz der Peer-Gynt-Suite Nr. 1, wird in Werbung (z.B. AEG, Rama), Film und Fernsehen so oft genutzt, dass die Morgenstimmung zu den bekanntesten klassischen Melodien gehört, auch wenn dieser Ruhm ja, dank Werbung eher die schöne Melodie abstumpfen lässt.

Zu dieser konkreten Aufnahme bleibt noch zu sagen, dass die Einspielung sehr gut gelungen ist, die Interpretation gefällig ist ohne groß aufzufallen und die Aufnahmequalität über jeden Zweifel erhaben ist. Die verschiedenen Instrumente sind klar und sehr differenziert heraus zu hören und verschwimmen auch in lauten Passagen nicht zu einem großen intransparenten Brei. Und die Konvertierung in das hochwertige MP3 Format bei Amazon hat die Qualität ebenfalls nicht hörbar beeinträchtigt. Nicht nur für Fans der Romantik ein echter Kauftipp. Und neben den wichtigsten Stücken der Peer Gynt Suiten sind Teile der Holberg Suite und “etc.” dabei. Und das ganze für unter 5 €!


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Katherine Jenkins singt hier mit dezenter Begleitung Klassiker aus verschiedenen Genres, von bekannten Pop-Schnulzen wie “L’Amore Sei Tu (I Will Always Love You)” bis hin zu Schreks Hallelujah von LEONARD COHEN. Aber auch klassische Highlights und Musical-Songs sind auf dieser bunten Special Edition dabei.

Katherine Jenkins wurde am 29. Juni 1980 in Wales geboren und ist eine der bekanntesten Mezzosopranistinnen der Welt. 2004 mit 23 Jahren bekam sie den höchstdotierten Plattenvertrag der Klassischen Musik in Großbritannien.

Ende März 2010 erschien ihr neustes Album “Believe”. Mit “Believe” schaffte er Kattherine Jenkins jetzt gerade in die Top 10 der Deutschen Charts. Bei diesem Erfolg ist es nachvollziehbar, warum die schöne Waliserin ein Angebot des Herrenmagazins Playboy abgelehnt hatte, sich für Fotos auszuziehen. Aber ähnlich wie bei Anna Netrebko hilt ihr schönes Äußeres ihr bei ihrer erfolgreichen Karriere auch weiter. Alleine außergewöhnlich gut singen zu können garantiert heute noch nicht für eine erfolgreiche Musiker-Karriere, das Aussehen wird meist erfolgreich mit vermarktet.

Trotzdem ist Ihre Stimme aber über jeden Zweifel erhaben, sie hat ein Volumen (woher sie das nimmt bleibt bei Ihrer schlanken Gestalt wohl ihr Geheimnis) und gleichzeitig eine unglaubliche Leichtigkeit gerade in schweren Solo-Passagen, dass man ihren Erfolg nachvollziehen kann, sobald man etwas mehr von Katherine Jenkins gehört hat.

In Ihrem neuesten Album, “Believe” greift sie wieder auf eine populäre Mischung von Klassik-Crossover mit großem Orchester und großem Chor auf.

Als bekannte Gäste wird Jenkins hier zudem unterstützt und begleitet von Andrea Bocelli oder André Rieu und greifen  große Film-Klassikerauf wie “Der Pate” oder “La Califfa”, den Queen-Hit “Who Wants To Live Forever”, oder auch Bob Marleys “No Woman, No Cry”.


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Der US-Amerikanische Arrangeur Ward Swingle hat 1963 aus zwei Sopranistinnen, zwei Altistinnen, zwei Tenören und zwei Bässen aus Frankreich ein Oktett zusammengestellt. Dazu kam noch der Kontrabassist Pierre Michelot und der Schlagzeuger Gus Wallez. Was dabei herauskommt ist ebenso bemerkenswert wie hörenswert.

Es ist eine Art Klassik-Jazz Mischung oder neudeutsch “Crossover”, die Johann Sebastian Bach in neuem Licht erstrahlen lässt. Die Swingle Singers verleihen den klassischen Stücken richtig – wie der Name Swingle schon sagt – Swing! Und ja, Bach kann auch Swing! Und er swingt gut. Und je nach Stück, ist es mal eher getragen und ruhig vorgetragen und manchmal mit so viel Dynamik und Elan, dass man zweimal hinhören muss um unter den Jazz-Rhythmen den lieben Herrn Bach herauszuhören.

Die Aufnahmequalität ist trotz fortgeschrittenen Alters der Aufnahme sehr ordentlich, angenehm transparent und räumlich und schönem vollem Bass.

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Anne-Sophie Mutter Spielt auf diesem Album Brahms Violinsonaten mit Klavierbegleitung. Das Album erschien am 12. März 2010 und ist seit dem sehr erfolgreich in den Klassik-Charts. Seit heute gibt es das Album auch als MP3 Version bei Amazon.

Auf der CD bzw. dem MP3 Album sind 3 Violinsonaten von Johannes Brahms:

* op. 78 »Regenlied-Sonate«
* op. 100 »Thuner Sonate«
* op. 108

Anne-Sophie Mutter wird am Klavier begleitet von Lambert Orkis.

Kurz nach Veröffentlichung der CD hat Anne-Sophie Mutter einige Konzerte aus dieser Reihe gegeben, die von allen Kritikern und den Kritiken sehr gelobt wurden.

Denn gerade weil die Violinkonzerte von Johannes Brahms ja schon 1000x gespielt und interpretiert wurden, bedarf ein Auftritt von Mutter, der vorzeige Glamour-Geigerin, irged etwas besonderes um so gelobt zu werden. Und Anne-Sophie Mutter geligt das hier bei dieser Aufnahme genauso gut wie in den Konzerten dieser Reihe. Sie spielt mit einer wogenden Eleganz, schmiegt sich in den gefälligen Tönen der Brahmschen Musik nur um plötzlich daraus auszubrechen und sich in extatische Dynamiken zu spielen.

Diese Aufnahme ist also auf jeden Fall einen Blick oder ein “Gehör” wert, selbst wenn man vielleicht bereits eine andere Version von Brahms Violinkonzert im Regal oder der MP3 Sammlung hat.

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