Klassische Musik und mehr als MP3

Tipps und musikalische Empfehlungen

Browsing Posts published in Januar, 2010

Das Bach Colleqium München hat am 27.01.2010 in der Münchner Philharmonie im Gasteig einige Highlights aus Mozarts Kompositionen gespielt. Die Philmarmonie war leider nicht sehr gut besucht, obwohl man sogar die hinteren Blöcke gesperrt hatte.

Doch das macht dieses klassische Konzert nicht schlechter. Das Bach Colleqium München hat gut gespielt aber vor allem die Sänger die Opernausschnitte vortragen durften waren wirklich gut.

Vor allem der Tenor, JunHo You hat die Philharmonie mit seiner Stimme sehr schön gefüllt. Der Sopran war mit Marija Vidovic gut besetzt, allerdings ist die Philharmonie in meinen Augen für Sopransänger eher schwierig. Die im Vergleich zum Nationaltheater technisch und kühl wirkende Akustik macht hohe Passagen schnell zur Gratwanderung zum Kreischigen. Den Bass-Part übernahm Marcell Bakonyi, der von allen dreien am meisten “gespielt” hat und damit ein wenig mehr Operngefühl in die Philharmonie gebracht hat.




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David Garrett ist aus musikalischer Sicht sicherlich umstritten aber auch unumstritten gut. Anders als frühere Star-Geiger wie Anne Sophie Mutter nutzt David Garrett sein Talent medienwirksamer und tritt in “Wetten Dass” auf und spielt lieber im Olympiastadion als in der Philharmonie. Denn da passen mehr zahlende Kunden rein… So ist David Garrett vielleicht eine Mischung aus Anne Sophie Mutter und André Rieu.

Aber das aktuelle Album “Encore” ist es allemal wert, angehört zu werden. Der teilweise poppige Klassik-Mix ist auf jeden Fall unterhaltsame und gut anzuhörende Musik.




Die Aufnahmequalität ist sehr gut, die Kompression – wie bei Amazon üblich – so gut und niedrig, dass die Musikqualität kein bisschen darunter leidet.

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Am 19.10.2006 wurde diese Debüt-CD von Rebekka Hartmann im Radio (Bayern 4 Klassik) ausführlich besprochen. Die CD besteht aus einer sehr interessante Mischung von Werken für Solo-Violine von Johann Sebastian Bach, Paul Hindemith und Bernd Alois Zimmermann.

Helmut Rohm schreibt auf der Website von Bayern 4 Klassik unter anderem:

“Bald, schon nach den ersten Takten der flüssig und beseelt gespielten Allemande”” wird klar, dass hier eine wirkliche Meisterin musiziert. Schlank und federnd ist der Tonfall, mitreißend gestisch und zugleich intim die Phrasierungskunst. Rebekka Hartmann verwendet kaum Vibrato, spielt gleichsam mit luzider Rhetorik; und sie versteht es, die unversiegbare universelle Kraft und Menschlichkeit der Bachschen Musik aus modernem Geist sinnfällig zu machen.”



Kurz zu Rebekka Hartmann:
Sie wurde 1981 in München geborene und begann im Alter von 5 Jahren mit dem Violinenspiel bei dem Suzuki-Pädagogen Helge Thelen.
Sie hat in München bei Prof. Andreas Reiner sowie in Los Angeles bei Prof. Alice Schoenfeld studiert.
Darüber hinaus besuchte sie weitere internationale Meisterkurse, u. a. mit Rainer Kussmaul, sowie mit Josef Kröner.

Rebekka Hartmann ist Preisträgerin einiger nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie „Jascha Heifetz Scholarship“, USA, 2002, „Pacem in Terris“, Bayreuth, 2004 und der Internationale Henri Marteau Violinenwettbewerb 2005.

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99 mal Johann Sebastian Bach für unter 10 €? Kann das überhaupt etwas taugen? Kann man das überhaupt anhören und genießen? Kurz: Ja, man kann.

Zugegeben, man findet unter den 99 Stücken nur wenige absolute Top-Einspielungen oder besonders herausragende Interpretationen, aber für weniger als zehn Euro lohnt sich diese Anschaffung in jede Fall. Es ist ein interessanter Streifzug durch alle Highlights, die Bach in seiner Wirkungszeit zu Papier gebracht hat. Wenn man diese Auswahl so durchhört bekommt man Lust auf mehr. Mehr Bach. Mehr Kontrapunkt. Mehr klassische Musik.

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Das neue Album Sacrificium von Cecilia Bartoli ist wirklich mehr als hörenswert!
Ein sehr schöner Kommentag dazu auf Amazon.de lautet (Auszugsweise) <em>”Was hier dem durchaus kritischen Zuhörer geboten wird, übersteigt die kühnsten Erwartungen und scheint auf der vokalen Seite jede technische, emotionale und physische Grenze des Menschenmöglichen zu sprengen.” </em>

Hört einfach mal rein, das ist ganz großes Kino. Das Orchester spielt seinen Part ganial einfach und einfach genial. Aber was Cecila Bartoli hier in den verschiedenen Arien von sich gibt ist einsame Spitze. Ich kann kaum beschreiben wie gut diese CD ist, einfach in Auszügen reinhören und Ihr werdet überzeugt sein.

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Heute mal zum Wochenanfang völlig unreflektiert die aktuellen Bestseller von Amazon zum Thema klassische Musik. Klar dass David Garrett auch wieder ganz vorne mit dabei ist. Ansonsten hat die Liste wenige Überraschungen dabei. Aber einen Blick ist die Liste allemal wert.

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