Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem und mehr
Wolfgang Amadeus Mozart. Zu diesem Komponisten muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Ein paar Eckdaten möchte ich hier aber trotzdem gerne erwähnen. Der in Salzburg geborene Komponist der Wiener Klassik gehört weltweit zu den bekanntesten Komponisten und genoss diesen Status – im Gegensatz zu vielen anderen Komponisten – bereits zu Lebzeiten einen Kultstatus.
Unter heutigen Gesichtspunkten würde man die exzessive Förderung und Forderung seines Vaters sicherlich kritisch betrachten. Mozart wurde schon mit 4 Jahren als intensiv von seinem Vater ausgebildet und früh – heute würde man sagen- vermarktet. Die Vermarktung von Wolfgang war für damalige Verhältnisse sehr professionell und de Status “Wunderkind” hing Mozart lange nach.
Wähernd er zu Beginn unter den Fittichen seines Vaters gemeinsam mit seiner Schwester “Nannerl” auftrat, konnte er später einen eigenen Weg finden.
Mozarts Kompositionen bestechen bis heute durch ihre Klarheit und leichte Eleganz. Er schafft es wie kaum ein anderer Komponist, auch intensive, ja gar laute und mächtige Passagen eines Werkes trotzdem leicht und spannend zu gestalten. Diese fertigkeit nutzte er auch als Konzertmeister in Salzburg von 1772 bis 1777 wo er auch sein erstes Klavierkonzert schuf. Aber auch Mozart war eine kurze Zeit lang arbeitslos und ersuchte 1777 am bayerischen Herzog-Hof in München eine Stelle, die ihm aber verwehrt blieb.
Wichtige Werke waren natürlich auch Opern wie die Zauberflöte oder Cosi fan Tutte. Für mich mindestens genauso interessant ist natürlich das Mozart-Requiem aus dem Jahr 1791. Dieses späte Werk Mozarts ist viel diskutiert auch weil er dann sehr früh verstarb. Süßmayr hat hier unterstützt, ebenso Eybler, die dieses Werk nach seinem Tod vervollständigten. Diese Einspielung hier ist ein sehr gelungenes Werk und kann für den günstigen Preis von nur 3,79€ absolut empfohlen werden.
- Besetzung: Les Arts Florissants, Anna Maria Panzarella, Christoph Prégardien, Nathalie Stutzmann, Nathan Berg
- Leitung: William Christie
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