Klassische Musik und mehr als MP3

Tipps und musikalische Empfehlungen

Browsing Posts published in April, 2010

Katherine Jenkins singt hier mit dezenter Begleitung Klassiker aus verschiedenen Genres, von bekannten Pop-Schnulzen wie “L’Amore Sei Tu (I Will Always Love You)” bis hin zu Schreks Hallelujah von LEONARD COHEN. Aber auch klassische Highlights und Musical-Songs sind auf dieser bunten Special Edition dabei.

Katherine Jenkins wurde am 29. Juni 1980 in Wales geboren und ist eine der bekanntesten Mezzosopranistinnen der Welt. 2004 mit 23 Jahren bekam sie den höchstdotierten Plattenvertrag der Klassischen Musik in Großbritannien.

Ende März 2010 erschien ihr neustes Album “Believe”. Mit “Believe” schaffte er Kattherine Jenkins jetzt gerade in die Top 10 der Deutschen Charts. Bei diesem Erfolg ist es nachvollziehbar, warum die schöne Waliserin ein Angebot des Herrenmagazins Playboy abgelehnt hatte, sich für Fotos auszuziehen. Aber ähnlich wie bei Anna Netrebko hilt ihr schönes Äußeres ihr bei ihrer erfolgreichen Karriere auch weiter. Alleine außergewöhnlich gut singen zu können garantiert heute noch nicht für eine erfolgreiche Musiker-Karriere, das Aussehen wird meist erfolgreich mit vermarktet.

Trotzdem ist Ihre Stimme aber über jeden Zweifel erhaben, sie hat ein Volumen (woher sie das nimmt bleibt bei Ihrer schlanken Gestalt wohl ihr Geheimnis) und gleichzeitig eine unglaubliche Leichtigkeit gerade in schweren Solo-Passagen, dass man ihren Erfolg nachvollziehen kann, sobald man etwas mehr von Katherine Jenkins gehört hat.

In Ihrem neuesten Album, “Believe” greift sie wieder auf eine populäre Mischung von Klassik-Crossover mit großem Orchester und großem Chor auf.

Als bekannte Gäste wird Jenkins hier zudem unterstützt und begleitet von Andrea Bocelli oder André Rieu und greifen  große Film-Klassikerauf wie “Der Pate” oder “La Califfa”, den Queen-Hit “Who Wants To Live Forever”, oder auch Bob Marleys “No Woman, No Cry”.


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Der US-Amerikanische Arrangeur Ward Swingle hat 1963 aus zwei Sopranistinnen, zwei Altistinnen, zwei Tenören und zwei Bässen aus Frankreich ein Oktett zusammengestellt. Dazu kam noch der Kontrabassist Pierre Michelot und der Schlagzeuger Gus Wallez. Was dabei herauskommt ist ebenso bemerkenswert wie hörenswert.

Es ist eine Art Klassik-Jazz Mischung oder neudeutsch “Crossover”, die Johann Sebastian Bach in neuem Licht erstrahlen lässt. Die Swingle Singers verleihen den klassischen Stücken richtig – wie der Name Swingle schon sagt – Swing! Und ja, Bach kann auch Swing! Und er swingt gut. Und je nach Stück, ist es mal eher getragen und ruhig vorgetragen und manchmal mit so viel Dynamik und Elan, dass man zweimal hinhören muss um unter den Jazz-Rhythmen den lieben Herrn Bach herauszuhören.

Die Aufnahmequalität ist trotz fortgeschrittenen Alters der Aufnahme sehr ordentlich, angenehm transparent und räumlich und schönem vollem Bass.

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Anne-Sophie Mutter Spielt auf diesem Album Brahms Violinsonaten mit Klavierbegleitung. Das Album erschien am 12. März 2010 und ist seit dem sehr erfolgreich in den Klassik-Charts. Seit heute gibt es das Album auch als MP3 Version bei Amazon.

Auf der CD bzw. dem MP3 Album sind 3 Violinsonaten von Johannes Brahms:

* op. 78 »Regenlied-Sonate«
* op. 100 »Thuner Sonate«
* op. 108

Anne-Sophie Mutter wird am Klavier begleitet von Lambert Orkis.

Kurz nach Veröffentlichung der CD hat Anne-Sophie Mutter einige Konzerte aus dieser Reihe gegeben, die von allen Kritikern und den Kritiken sehr gelobt wurden.

Denn gerade weil die Violinkonzerte von Johannes Brahms ja schon 1000x gespielt und interpretiert wurden, bedarf ein Auftritt von Mutter, der vorzeige Glamour-Geigerin, irged etwas besonderes um so gelobt zu werden. Und Anne-Sophie Mutter geligt das hier bei dieser Aufnahme genauso gut wie in den Konzerten dieser Reihe. Sie spielt mit einer wogenden Eleganz, schmiegt sich in den gefälligen Tönen der Brahmschen Musik nur um plötzlich daraus auszubrechen und sich in extatische Dynamiken zu spielen.

Diese Aufnahme ist also auf jeden Fall einen Blick oder ein “Gehör” wert, selbst wenn man vielleicht bereits eine andere Version von Brahms Violinkonzert im Regal oder der MP3 Sammlung hat.

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