Der US-Amerikanische Arrangeur Ward Swingle hat 1963 aus zwei Sopranistinnen, zwei Altistinnen, zwei Tenören und zwei Bässen aus Frankreich ein Oktett zusammengestellt. Dazu kam noch der Kontrabassist Pierre Michelot und der Schlagzeuger Gus Wallez. Was dabei herauskommt ist ebenso bemerkenswert wie hörenswert.

Es ist eine Art Klassik-Jazz Mischung oder neudeutsch “Crossover”, die Johann Sebastian Bach in neuem Licht erstrahlen lässt. Die Swingle Singers verleihen den klassischen Stücken richtig – wie der Name Swingle schon sagt – Swing! Und ja, Bach kann auch Swing! Und er swingt gut. Und je nach Stück, ist es mal eher getragen und ruhig vorgetragen und manchmal mit so viel Dynamik und Elan, dass man zweimal hinhören muss um unter den Jazz-Rhythmen den lieben Herrn Bach herauszuhören.

Die Aufnahmequalität ist trotz fortgeschrittenen Alters der Aufnahme sehr ordentlich, angenehm transparent und räumlich und schönem vollem Bass.

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Swingle Singers: Johann Sebastian Bach in JAZZ, 4.5 out of 5 based on 2 ratings