Klassische Musik und mehr als MP3

Tipps und musikalische Empfehlungen

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Seit ein paar Tagen kann man bei den erstklassigen Münchner Philharmonikern das Abo für die Konzertsaison 2010/2011 bestellen. Mit einem Abonnement hat man den Vorteil, dass man sich nur einmal einen (guten) Sitzplatz aussuchen muss und diesen dann für die ganze Konzertsaison behalten darf. Außerdem spart man im Vergleich zum einzelnen Konzert der Münchner Philharmoniker bei jedem Konzert im Münchner Gasteig 20%. Wer dazu noch einzelne Konzerte buchen möchte erhält je Abo Konzert einen weiteren Gutschein über 20%.


Und wer Angst hat, dass man sich mit so einem Konzert-Abo zu sehr einschränkt der kann ohne Probleme zwei der Konzerttermine einfach über das Abo Büro tauschen oder man kann auch einfach auf der eigenen Online-Tauschbörse der Münchner Philharmoniker Karten anbieten und tauschen, oder man schickt Freunde und Verwandte ins Konzert, die Karten sind übertragbar. Und wie bei den Münchner Philharmonikern üblich ist – als “Orchester der Stadt” – der Fahrpreis für den MVV in den Karten bereits enthalten.

Nach Ablauf einer Konzertsaison kann man das Abo entweder kündigen, einfach mit den gleichen Sitzplätzen weiterlaufen lassen oder man kann exklusiv vor dem offiziellen Verkauf in eine andere Kategorie, auf andere Sitzplätze oder eine ganz andere Abo-Reihe wechseln.

Ein kurzer Überblick über besondere Konzerte dieser Reihe

A: Ehrendirigent Zubin Mehta leitet die Konzerte zur Saisoneröffnung am 22.09.2010 mit Werken von Anton Webern, Max Bruch und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Die Aboreihe H5 ist die teuerste und auch eine der begehrtesten, weil nur 5 Konzerte im Abo sind, dafür aber alle 5 Konzerte der Münchner Philharmoniker von Christian Thielemann persönlich geleitet werden. Außerdem ist hier das Programm auch sehr gefällig mit Werken von Gustav Mahler, Johannes Brahms, Rober Schumann und Richard Strauss.

Klar, es ist ja auch Mahler-Jahr in dieser Saison.

Aber auch Das Abo k5 ist sehr spannend mit Schuberts Siebter und Mahlers Zehnter. Darüber hinaus wird auch Brahms gespielt, Schostakowitsch und Sergej Rachmaninow.

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Am 05.06.2010 gibt der Chor des Bayerischen Rundfunks das letzte Konzert der Spielzeit 2009/2010 im Prinzregententheater. Das Konzert findet statt unter der Leitung von Michael Gläser, die Solopartien singen Michaela Kaune (Sopran) und Michael Volle (Bariton). Besonders Michael Volle dürfte dem Münchner Publikum bekannt sein, er sang erst vor kurzem auch in der Münchner Philharmonie.

Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms ist eines seiner bekanntesten und beliebtesten Werke und man darf auf die Interpretation des BR-Chors und von Michael Gläser gespannt sein. Klavier spielen Yann Ollivo und Max Hanft. Beides gute und erfahrene Pianisten. Insgesamt düfte dieses Abschlusskonzert ein schönes und gefälliges Konzert werden, man darf sich auf jeden Fall auf Brahms und sein Deutsches Requiem freuen.

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Olli Mustonen spielt in der Münchner Residenz im Herkulessaal von Dmitri Schostakowitsch die “Festliche Ouvertüre, op. 96″ (zum 30. Jahrestag der Oktoberrevolution), von Peter I. Tschaikowsky “Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1, b-Moll, op. 23″ und zuletzt von Dmitri Schostakowitsch die Symphonie Nr. 5, d-Moll, op. 47.

Olli Mustonen wurde am 7. Juni 1967 in Helsinki geboren und ist ein finnischer Pianist, Dirigent und Komponist. er ist als Pianist besonder gut bei Interpretationen von Dmitrij Schostakowitsch (24 Präludien und Fugen) wofür er 1992 den Edison Award und den Gramophone Award für die beste Instrumentalaufnahme erhielt.

Heute in der Münchner Residenz spielt er unter der Leitung von Christoph Poppen und wird begleitet von der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.



Wer ein paar Hörbeispiele von Olli Mustonen möchte, kann hier bei Amazon einen Eindruck von seiner Virtuosität am Klavier überzeugen:

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Heute war ich wieder einmal im Gasteig in der Philharmonie und habe ein sehr schönes Konzert genießen dürfen. Geleitet wurde dieses Konzert von Christopher Hogwood. Es bestand aus 3 Teilen:

1. Ruy Blas von Felix Mendelson Bartholdy, Konzertouvertüre
Ein schöner Einstieg, sehr gefällig interpretiert, vor allem der fetzige Stil des Dirigenten Hogwood hat mir gefallen.

2. Sinfonica Concertante von Bohuslav Martinu
Martinu verbindet Elemente moderner 12-Ton Musik mit klassischen slawischen Volksliedern und die Mischung ist sehr interessant, wenngleich kompositorisch nicht so eingängig wie große Meister. Mir persönlich waren die Motive nicht immer ganz schlüssig. Trotzdem waren hier vor allem die Solisten sehr gut, z.B. Sreten Kristic (Violine) oder Ulrich Becker (Oboe).

3. Missa in Tempore belli oder die Paukenmesse von Joseph Haydn
Ich habe schon lange kein großes Chorwerk mehr gehört in der Philharmonie, dieses war aber wirklich absolute Spitzenklasse. Vor allem der Bariton, Michael Volle war hervorragend. Gegen sein Stimmvolumen ist der Tenor, der sicher auch nicht schlecht war, kaum angekommen. Und der Philharmonische Chor München hat mit gut 40 Sängerinnen und Sängern sehr gut und sauber und vor allem klar gesungen.

Diese Version hier von der Paukenmesse ist auch emphelenswert, das Live-Erlebnis von heute kann man damit aber nur bedingt nachvollziehen.

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Seit dem 22.01.2010 gibt es das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker auch als MP3 Download bei Amazon.

Die Auswahl der Stücke ist eine schöne Mischung von Klassikern, selten gespielter Stücke und einigen Neujahrskonzert-Premieren.

George Prêtre merkt man seine 85 Jahre nicht wirklich an, bei der Fernsehübertragung wirkt der 85 jährige einfach nur souverän und eins mit der Musik. Seine Interpretationen sind etwas langsamer als z.B. bei Herbert Karajan, aber immer noch angenehm flott.
Interpretation:3.5
Aufnahmequalität:3.5
Repertoire:3.5

Die genaue Liste der gespielten Stücke findet man natürlich auf der Seite von Amazon (Link unten) aber so viel sei an dieser Stelle schon einmal gesagt: es beginnt mit der klassischen Ouvertüre aus der Fledermaus und endet mit der schönen blauen Donau und dem Radetzky Marsch.

Die Aufnahmequalität ist sehr gut, die Amazon-typische geringe Kompression zum MP3 weist kaum weitere Qualitätsverluste auf, zumindest keine hörbaren.

Insgesamt ist dieses Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ein sehr stimmiges und sehr gutes Konzert gewesen, und die Aufnahme dazu ist auf jeden Fall einen näheren Blick wert.



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Das Bach Colleqium München hat am 27.01.2010 in der Münchner Philharmonie im Gasteig einige Highlights aus Mozarts Kompositionen gespielt. Die Philmarmonie war leider nicht sehr gut besucht, obwohl man sogar die hinteren Blöcke gesperrt hatte.

Doch das macht dieses klassische Konzert nicht schlechter. Das Bach Colleqium München hat gut gespielt aber vor allem die Sänger die Opernausschnitte vortragen durften waren wirklich gut.

Vor allem der Tenor, JunHo You hat die Philharmonie mit seiner Stimme sehr schön gefüllt. Der Sopran war mit Marija Vidovic gut besetzt, allerdings ist die Philharmonie in meinen Augen für Sopransänger eher schwierig. Die im Vergleich zum Nationaltheater technisch und kühl wirkende Akustik macht hohe Passagen schnell zur Gratwanderung zum Kreischigen. Den Bass-Part übernahm Marcell Bakonyi, der von allen dreien am meisten “gespielt” hat und damit ein wenig mehr Operngefühl in die Philharmonie gebracht hat.




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