Klassische Musik und mehr als MP3

Tipps und musikalische Empfehlungen

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Kommenden Freitag den 2.4.2010 wird pünklich zu Ostern bzw. am Karfreitag die Matthäus Passion von Johann Sebastian Bach gespielt. Mittags um 14.00 Uhr spielt das Bach Collegium München, der Münchner Bach-Chor und mit Unterstützung des Jugendchors des Münchner Bach Chors unter Leitung von Hansjörg Albrecht. Albrecht übernimmt nicht nur die Leitung sondern spielt auch Cembalo.

Philharmonie, before Keith Jarrett's solo concert
Creative Commons License photo credit: Olivier Bruchez

Die Matthäus Passion ist eines der berühmtesten Werke von Johann Sebastian Bach. Und den spannenden Tenor-Solo-Part übernimmt Daniel Johannsen. Der junge Tenor aus Wien in Österreich (Jahrgang 1978) studierte nach seiner Ausbildung zum Kirchenmusiker an der Wiener Musikuniversität Gesang bei Margit Fleischmann Klaushofer und Lied und Oratorium bei Robert Holl.

2002 erreichte er den zweiten Platz beim 13. Internationalen Johann Sebastian Bach Wettbewerb in Leipzig und war dort auch gleichzeitig der jügste Finalist. Das Konzert verspricht in jedem Fall ein sehr gutes zu werden und ich werde nach dem Konzert genauer darüber berichten.

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Am Dienstag, den 23.3.2010 spielt das Orchestra di Padova e del Veneto, ein bekanntes Italienisches Orchester aus der Gegend von Venetien ein sehr interessantes Konzert. Dabei stehen mit Mozart und Haydn die wichtigsten Vertreter der Wiener Klassik im Mittelpunkt.

Die beiden Klassischen Stücke werden begleitet zwei Zeitgenossen der Winer Klassik, Joseph Martin Kraus und Kraus wurde auch als “schwedischer Mozart” betitelt. Ignaz Pleyel war sogar Schüler von Joseph Haydn.

Die Solopartien werden gespielt vom Violinisten Gabriel Adorjan, der seit 2001 in Berlin als 1. Konzertmeister im Orchester der komischen Oper engagiert ist. Die Leitung des Konzerts übernimmt Reinhard Goebel.

Die Details zu diesem interessanten Konzert:

23.03.2010, 20.00 Philharmonie Gasteig
Violine: Gabriel Adorján
Orchestre di Padova e del Veneto
Leitung: Reinhard Goebel

Josef Martin Kraus
Sinfonie C-Dur con Violino obligato für zwei Flöten, zwei Hörner, Violine solo und Streicher
Ignaz Pleyel
Konzert D-Dur (Ben 103, 2. Fassung) für Violine und Orchester
Joseph Haydn
Sinfonie G-Dur Nr. 88 Hob: I:88
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie, B-Dur, KV 319

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Heute war ich wieder einmal im Gasteig in der Philharmonie und habe ein sehr schönes Konzert genießen dürfen. Geleitet wurde dieses Konzert von Christopher Hogwood. Es bestand aus 3 Teilen:

1. Ruy Blas von Felix Mendelson Bartholdy, Konzertouvertüre
Ein schöner Einstieg, sehr gefällig interpretiert, vor allem der fetzige Stil des Dirigenten Hogwood hat mir gefallen.

2. Sinfonica Concertante von Bohuslav Martinu
Martinu verbindet Elemente moderner 12-Ton Musik mit klassischen slawischen Volksliedern und die Mischung ist sehr interessant, wenngleich kompositorisch nicht so eingängig wie große Meister. Mir persönlich waren die Motive nicht immer ganz schlüssig. Trotzdem waren hier vor allem die Solisten sehr gut, z.B. Sreten Kristic (Violine) oder Ulrich Becker (Oboe).

3. Missa in Tempore belli oder die Paukenmesse von Joseph Haydn
Ich habe schon lange kein großes Chorwerk mehr gehört in der Philharmonie, dieses war aber wirklich absolute Spitzenklasse. Vor allem der Bariton, Michael Volle war hervorragend. Gegen sein Stimmvolumen ist der Tenor, der sicher auch nicht schlecht war, kaum angekommen. Und der Philharmonische Chor München hat mit gut 40 Sängerinnen und Sängern sehr gut und sauber und vor allem klar gesungen.

Diese Version hier von der Paukenmesse ist auch emphelenswert, das Live-Erlebnis von heute kann man damit aber nur bedingt nachvollziehen.

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Das Bach Colleqium München hat am 27.01.2010 in der Münchner Philharmonie im Gasteig einige Highlights aus Mozarts Kompositionen gespielt. Die Philmarmonie war leider nicht sehr gut besucht, obwohl man sogar die hinteren Blöcke gesperrt hatte.

Doch das macht dieses klassische Konzert nicht schlechter. Das Bach Colleqium München hat gut gespielt aber vor allem die Sänger die Opernausschnitte vortragen durften waren wirklich gut.

Vor allem der Tenor, JunHo You hat die Philharmonie mit seiner Stimme sehr schön gefüllt. Der Sopran war mit Marija Vidovic gut besetzt, allerdings ist die Philharmonie in meinen Augen für Sopransänger eher schwierig. Die im Vergleich zum Nationaltheater technisch und kühl wirkende Akustik macht hohe Passagen schnell zur Gratwanderung zum Kreischigen. Den Bass-Part übernahm Marcell Bakonyi, der von allen dreien am meisten “gespielt” hat und damit ein wenig mehr Operngefühl in die Philharmonie gebracht hat.




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